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Musikprogramm

Ein Fest für Alban Berg (1885 – 1935)
Zwei Opern und eine Konzertreihe

Das Musikprogramm der Wiener Festwochen ist dem Wiener Komponisten Alban Berg gewidmet, dessen 125. Geburtstag und 75. Todestag 2010 gefeiert wird. Heute wie damals sind seine Musiksprache und Ästhetik von ungebrochener Aktualität. Alban Berg ist eine Symbolfigur für das musikalische 20. und beginnende 21. Jahrhundert. Immer auf der Suche nach neuen musikalischen Ausdrucksformen, begründete er zusammen mit seinem Lehrer Arnold Schönberg und Anton von Webern die Zweite Wiener Schule, die wesentlichste kompositorische Bewegung nach der Jahrhundertwende und wichtigste Vorläuferin der Musik nach 1945.

Zentral im
Œuvre von Alban Berg stehen seine zwei Opern Wozzeck und Lulu, die wegen ihrer kompositorischen Vollendung und ihrer engen Bindung an bedeutende literarische Vorlagen zu den herausragenden Zeugnissen und Erneuerungen des Musiktheaters im 20. Jahrhundert zählen.

Begleitend dazu widmet sich eine Konzertreihe den Instrumental- und Vokalwerken des Komponisten. Schon sein erstes publiziertes Werk, die Sonate für Klavier op. 1 (1908) ist fast atonal. Sein Kammerkonzert (1923–25) bildet den Auftakt seiner Zwölftonmusik-Periode. Mit der Aufführung der Lyrischen Suite op. 5 (1913) ist eine seiner bedeutendsten Kompositionen im Programm enthalten. Zu den Werken Alban Bergs kommen Kompositionen seiner Wegbereiter, seiner Zeitgenossen und derer, die er inspiriert hat, und diese werden von herausragenden Künstlern interpretiert.